REB-VB 21.013 Massenberechnung zwischen Begrenzungslinien

Programm REB060

Das Verfahren dient der Berechnung der Massen langgestreckter Baukörper aus geradlinig begrenzten Querprofilflächen und dem Querprofilabstand. Für jede Position werden die Querprofilflächen durch die Begrenzungslinien der einzelnen Bodenarten gebildet. Die Begrenzungslinien werden im Rahmen des örtlichen Aufmaßes durch die REB-Verfahrensbeschreibungen 20.003, 20.073, 20.103 und 20.314 in Form der DA 66 gewonnen. Die Querprofilflächen werden durch die y- und z-Koordinaten der Querprofileckpunkte beschrieben. Aus den Flächen und den Stationsangaben der Querprofile wird die Masse unter Berücksichtigung des Schwerpunktweges berechnet. Dazu wird bei gekrümmter Achse das Kurvenband benötigt, das je Achselement durch die Anfangs- und Endstation, dem Radius in der Anfangsstation und dem Klothoidenparameter beschrieben wird. Positionsweise werden für jedes Querprofil die Station, Fläche, Masse, Radius, Schwerpunkt, K-Faktor und Gesamtmasse protokolliert.

Das Programm bietet für die visuelle Prüfung zwei Grafikkomponenten an:

  • die Positionsbearbeitung zur Darstellung der Begrenzungslinien einer Position zusammen mit der gebildeten Fläche an den einzelnen Stationen und
  • die Stationsbearbeitung zur Darstellung der Querprofile einzelner oder aller Positionen pro Station

Verwendete Datensatzarten

DA Bedeutung – Inhalt
00 Überschrift des Berechnungsabschnittes
01 Programmsteuerung DA01
50 Werte des Kurvenbandes
66 Koordinaten der Begrenzungslinien
67 Kontrollwerte-Konstanten
68 Positionsangaben
70 Profilausschnitt bei Mehrfachschnitten
90 Steuerwerte für die Zeichnung
91 Maßstabsangaben für die Zeichnung
93 Texte der Begrenzungslinie
99 Ende des Berechnungsabschnittes